9. Juni 2015

Freunde treffen Künstler: Ein Abend mit Felix Römer

Anfang Mai 2015 trafen sich die Freunde der Schaubühne mit dem Schauspieler Felix Römer, um bei einem Gläschen Veltliner (passend zum Anlass gab’s österreichischen Wein) über seine Arbeit an der Schaubühne und seine Jugend in Österreich zu sprechen. Mein Bericht dazu hier!


Felix Römer in "Das Kalkwerk" im Studio der Schaubühne (Foto: Thomas Aurin)

Felix Römer ist an der Schaubühne aktuell in folgenden Inszenierungen zu sehen:

Also sprach Zarathustra
Eine Übermensch-Revue für Alle und Keinen
von Patrick Wengenroth nach Friedrich Nietzsche

Angst essen Deutschland auf

Ein Blick zurück nach vorn aus der Sicht und mit den Worten von Rainer Werner Fassbinder
Realisation: Patrick Wengenroth

Das Kalkwerk
von Thomas Bernhard
Regie: Philipp Preuss

Der Tod in Venedig/Kindertotenlieder

nach Thomas Mann/Gustav Mahler
Regie: Thomas Ostermeier

Nachtasyl
von Maxim Gorki
Regie: Michael Thalheimer

Tartuffe
von Molière
Regie: Michael Thalheimer

The Forbidden Zone
von Duncan Macmillan
Uraufführung
Regie: Katie Mitchell

Website von Felix Römer mit Kolumnen, Prosa-Texten, Reiseberichten und Theaterstücken:
www.felix-roemer.com

12. Mai 2015

Liv Ullmann und Katie Mitchell: Fräulein Julie revisited (Max Penthollow schreibt mir)

Max Penthollow schreibt mir... Gedanken zum Film "Fräulein Julie" von Liv Ullmann

Schauspieler/innen: Jessica Chastain, Colin Farrell, Samantha Morton, Nora McMenamy
Drehbuch: Liv Ullmann, Irland/Norwegen 2014 nach August Strindberg
Englischsprachige Originalfassung mit deutschen Untertitel

Ein Kammerspiel. Drei Hauptdarsteller, eine weitere vierte Rolle: Fräulein Julie als junges Mädchen am Anfang des Films, kurzer Auftritt.

Ort der Handlung: Irland 1890, Mittsommernacht.

Viel Strindberg-Originaltext, Filmdauer etwas über zwei Stunden, vielleicht ein bisschen lang, wie auch immer.

Sehr schöne Leistungen der Schauspieler bzw. Schauspielerinnen. Nach meiner gründlichen Vorbereitung auf das Stück durch meine zahlreichen (!)  Schaubühnenbesuche bei „Fräulein Julie“(!) fand ich den Film sehr schön, Strindberg revisited.

Das Besondere an dem Film für mich – deswegen schreibe ich diesen Text – sind Ähnlichkeiten und Parallelen zu der Inszenierung von Katie Mitchell an der Schaubühne mit dem live gemachten und gezeigten Film.

Nach meiner Auffassung des Ganzen sind diese Ähnlichkeiten Zitate und Querverweise und Hommagen an die Inszenierung von Katie Mitchell (Premiere am 25.09.2010). Vielleicht sind ja auch beide Inszenierungen von einer gleichen Quelle einer Darstellung inspiriert, aber wohl eher nicht. Das fand ich jedenfalls besonders faszinierend!

Die Ähnlichkeiten, die ich gesehen habe, sind in bestimmten Leitmotiven, in einzelnen Aspekten von Regie und Drehbuch und Ausstattung.

Leitmotive: Wasser, Regen mit Gewitter, Blut, das das Wasser rot färbt (am Schluss), dann das Feuer im Küchenofen und in den Petroleumlampen, die immer wieder mal angezündet werden, geraucht wird hier nicht (politisch korrekt: im Film von 2014 darf natürlich auch nicht geraucht werden oder wird eben nicht geraucht, so habe ich es jedenfalls gesehen). Dann die Verwendung von Blumenblüten am Anfang und am Schluss des Films, auch der Einsatz der Cello-Musik (hier mit Klavier).

Dann: das Szenenbild mit dem getöteten Vogel auf dem „Hauklotz“ in der Küche gleicht im Film weitgehend dem Szenenbild in der Schaubühnen-Inszenierung.

Auch den Schluss finde ich sehr ähnlich in beiden Inszenierungen (bei Strindberg geht Fräulein Julie nur zur Tür hinaus, mit dem Rasiermesser, aber der Strindberg-Text lässt keinen Zweifel darüber, was sie dann tun wird). Das Wasser wird vom Blut rot gefärbt, in der Schaubühne auf dem Küchentisch, im Film in einem Bach.

Diese Dinge fand ich alle sehr spannend in dem Film und das war es genau, was ich sehen wollte, und ich habe im Wesentlichen alles bekommen, was ich wollte. Das finde ich richtig toll!

Tilmann Strauß und Jule Böwe in Katie Mitchells Schaubühnen-Inszenierung von "Fräulein Julie" (Foto: Stephen Cummiskey)
Insgesamt ist mir Katie Mitchells Schaubühnen-Inszenierung von „Fräulein Julie“ näher als der Film, sie ist kürzer, für mich lebendiger, der Geschlechterkampf und die Abgründe in den Beziehungen sind verkürzt und mehr konzentriert und stilisiert und gemildert durch die eingefügte dänische Lyrik, die mir immer und immer wieder sehr gut gefällt. („die Orangenbäume, die Aprikosenbäume, die vierzehn Kristallgitter, die sieben kristallinischen Systeme, Zypressen, Cerebellum“, „das unbenutzte Bett des Schlaflosen“ und so weiter).

Trivia: Etwa in der Mitte des Films erzählt Fräulein Julie John von ihrer Mutter und öffnet bei dieser Gelegenheit ein kleines Medaillon mit einem Foto (schwarzweiß) von ihrer Mutter. Man sieht das Foto nur in zwei kurzen Einstellungen. Ich habe niemanden erkannt, aber ich dachte, es ist ein besonderer Moment in einem Film für einen kurzen Auftritt der abgebildeten Person und habe dann im Nachhinein erwartet, dass es vielleicht Liv Ullmann gewesen sein könnte. Aber dann kam das Bild nicht mehr und auf meine Frage habe ich also bisher keine Antwort.

Ich denke an Alfred Hitchcock und seine kurzen Auftritte in seinen Filmen. In „Dial „M“ for Murder“ („Bei Anruf Mord“) von 1954 ist Alfred Hitchcock z.B. auf einem Foto in einer Herrenrunde an einem Tisch sitzend zu sehen.

Der Film „Fräulein Julie“ läuft seit 22.01.2015 in mehreren kleinen Kinos (Programmkinos) in Berlin, deutsch oder englisch OmU (Central, Moviemento u.a.).

Für Theater-, „Fräulein Julie“- und Katie Mitchell-Fans wie mich aus meiner Sicht ganz spannend und höchst zu empfehlen!

Wer ist die Frau (Fräulein Julies Mutter) auf dem Schwarzweißfoto in dem Medaillon? Liv Ullmann? Im Abspann ist ziemlich am Schluss zu lesen: „in memory Asa Allen“). 

30. April 2015

F.I.N.D. 2015 (2. Teil): PREMIERE Stück Plastik. Hochwertige Ziele. La imaginación del futuro. The Apple Family Plays.

Und da ist es auch schon wieder vorbei. So berauschend und verzaubernd es war, so stark wirkt die Ernüchertung nach dem letzten F.I.N.D.-Wochenende. Das liegt daran, dass man selten so viele unterschiedliche Stücke so dicht hintereinander sieht. Es hat seinen Reiz, wenn man zwischen zwei Vorstellungen schnell umswitchen und sich wieder auf etwas ganz anderes einlassen muss. Für die Zeit des Festivals ist das gut und eine tolle Herausforderung. Zum Glück ist es aber auch nicht der Normallfall, denn es ist schon sehr schön, wenn man seinen Gedanken Zeit lassen kann, um das eben Gesehene zu verarbeiten. Allein für sich (und oft verbunden mit einer Online-Recherche) oder mit Freunden und Bekannten, die auch noch Input geben.

Die Premiere von Marius von Mayenburgs Stück Plastik war ein Riesenerfolg. Die Zuschauer können während des Stücks befreit und laut lachen. Auch mir beschert Sebastian Schwarz einen der lustigsten Theatermomente, die ich bisher erleben durfte: das Bouillabaisse-Dinner an der weiß gedeckten Tafel (getoppt wird die Szene eigentlich nur durch Urs Juckers Darstellung des Monsieur Loyal in "Tartuffe" und die Elch-Szene aus "Perplex", ebenfalls von Marius von Mayenburg und ebenfalls gespielt von Sebastian Schwarz). Ich spare es mir, hier über die vielen Bezüge zu sprechen, die von Mayenburg macht, und muss auch nicht noch mal die schaupielerische Leistung loben, weil das die vielen Kritiker bereits zur Genüge getan haben. Diesmal auch fast ausnahmslos postiv. Das ist mal ein schönes Gefühl!

Der Sonntag beginnt für mich mittags um 14 Uhr und endet um Mitternacht. Auf dem Programm steht zunächst Hochwertige Ziele, eine szenische Einrichtung von Andreas Schröders. Das kurze Stück wird in der Alten Kantine gezeigt, ein passend zur Atmosphäre niedriger, schmaler, kleiner Raum. Andreas Schröders und Iris Becher alias Ike und Tina arbeiten sich an einem Dokument ab, das verspricht, "High Value Targeting Operations" zu einem wirksamen Mittel der Aufstandsbekämpfung zu machen. Die naive Ernsthaftigkeit, mit der sie den Text rezitieren, wie sie sich beim Mittagessen bei Kartoffelsalat und Würstchen über ihre Karrieren austauschen, macht die Situation so grotesk wie berührend.

La imaginación del futuro (Teatro La Re-sentida // Chile // Regie: Marco Layera)
Weiter geht's in einem ganz anderen Rhythmus. Die chilenische Gruppe La Re-sentida habe ich schon im letzten Jahr beim F.I.N.D. gesehen. Und auch da war ich fasziniert vom Tempo und Witz, dieses Jahr setzen sie noch eins drauf. Was wäre gewesen wenn...? Was wäre gewesen, wenn Salvador Allende am 11. September 1973 nicht Selbstmord begangen hätte als das Militär den Palast stürmte? La Re-sentida nimmt die letzte Rede Allendes als Ausgangspunkt und zeigt, wie Imageberater und Minister ihn coachen, um der Geschichte eine andere Wendung zu geben. Können Sie 17 Jahre Militärdiktatur unter Augusto Pinochet verhindern? Die Schauspieler/innen  von La Re-sentida schlüpfen in zig verschiedene Rollen, sind dabei komisch, traurig, grotesk, anrührend und zeigen eine große körperliche Präsenz sowie ein Tempo, wie man es selten auf der Bühne sieht.

The Apple Family Plays (The Public Theater // New York // Text & Regie: Richard Nelson)
Am Sonntagabend schaffe ich es sogar noch wenigstens zwei Teile (von insgesamt vier) von Apple Family Plays zu sehen. Bei dieser Reihe teilen die Zuschauer das Wohnzimmer der Apples, einer amerikanischen Mittelklasse-Familie in Rhinebeck, einem kleinen Ort im Staat New York. Die Familie besteht aus den vier erwachsenen Geschwistern Barbara, Marian, Richard und Jane, Janes Freund Tim sowie dem älteren Onkel Benjamin. Die Abende beleuchten vier wichtige Daten der jüngeren amerikanischen Geschichte, die im Abstand von ungefähr einem Jahr aufeinander folgten, und zeigen die privaten Entwicklungen und Verstrickungen der Familie sowie die politischen Hoffnungen und die folgende Desillusionierung der liberalen Mittelklasse Amerikas. Über den Abend spürt man, wie man in das Familienleben eintaucht und sich immer mehr in die Geschehnisse verstrickt. Ein sehr besonderes einmaliges Theatererlebnis. Nach dem vierten Teil belohnen die Zuschauer die Leistung der Schauspieler/innen mit Standig Ovations. Und wir haben nach dem Stück sogar noch die Möglichkeit, im Café mit einigen der Schauspieler/innen und Richard Nelson zu sprechen.

Um Mitternacht ist dann aber endlich Schluss. Bis zum nächsten F.I.N.D. heißt es nun leider wieder lange, lange warten.

23. April 2015

F.I.N.D. 2015 (Teil 1): Amazon Beaming, The Civil Wars, Saddam Hussein – A Mystery Play, Spam.

Halbzeit beim F.I.N.D. an der Schaubühne. Bisher war es eine tolle Woche. Die Stücke aus UK, der Schweiz,  Israel und Argentinien, die ich gesehen habe, geben neue Impulse und heben sich durch die Art der Inszenierung und die Art des Spielens von dem ab, was man sonst in der Schaubühne (und den Berliner Bühnen überhaupt) sieht.

Amazon Beaming: Work in Progress
(Complicite // UK // Performance und Regie: Simon McBurney)
Es geht los! Simon Mc Burney verpackt den Roman "Amazon Beaming" von Petru Popescu in eine Klangwelt. Wer sich darauf einlässt, erlebt wie das Gehör mittels neuartiger Audio-Technologie getäuscht werden kann. Eine Show wie eine Achterbahnfahrt.

The Civil Wars (Koproduktion mit dem International Institute of Political Murder // Schweiz/Deutschland // Konzept, Text und Regie: Milo Rau)
Schwere Kost am zweiten Tag! Zwei belgische und zwei französische Schauspieler/innen erinnern sich an ihre Jugend und erzählen von ihren Vätern. Ausgangsüberlegung ist die Frage, was junge Menschen dazu treibt, nach Syrien zu reisen, um dort einen Gottesstaat zu errichten. Die Berichte berühren sehr. Um die Nähe zu entschärfen, sprechen die Schauspieler/innen nicht direkt zum Publikum, sondern in eine Kamera.

Aus "Saddam Hussein - A Mystery Play" von Yonathan Levy

Saddam Hussein - A Mystery Play (HaZira Performance Art Arena // Israel // Text und Regie: Yonatan Levy)
Sonntag geht es im Studio weiter: Es geht um Öl. Eine Performance, Tanz, ritualisierte Gesten, Gesänge und Texte. Saddam Hussein - bzw. vier Doppelgänger - verteidigt das Öl gegen die Welt. Im Stück des israelischen Autors und Performers Yonathan Levy wird niemand verschont: westliche wie östliche Politiker (vor allem Busch junior und senior).

Spam (Rafael Spregelburd & Zypce // Argentinien)
Ursprünglich wollte ich heute gar nicht in die Schaubühne. Aber V. lädt mich kurzfristig zu "Spam" ein. Und es war einer der besten Abende des F.I.N.D. 2015 bisher:
Ein Mann, der sein Gedächstnis verloren hat, rekonstruiert das, was zuvor geschah. Nach und nach baut er sich - nicht chronologisch - die letzten Tage vor der Amnesie zusammen. Als Anleitung dient eine Wand, auf der 31 Tafeln ungeordnet für jeden Tag des Monats stehen. Zuschauer wir Darsteller müssen nun die Teile der Geschichte zusammenzufügen: Ein Smoking von James Bond, sprechende Puppen, die fälschlicherweise fluchen, da jemand den Sprachchip manipuliert hat, und virtuelle PayPal Millionen. Ist er Mario Monti, der ehemalige italienische Ministerpräsident? Und was hat es mit der ausgestorbenen Sprache auf sich? Diese wird anhand von Filmeinspielern erläutert. Ein Stück, bei dem wir mit Mengen an ("unnützem") Wisssen versorgt werden und dabei ganz schön unser Köpfchen anstrengen müssen. Begleitet wird Spregelburd von Zypce, der die Szenen mit den passenden Klangelementen anreichert.

Mehr lesen? Auf dem Festivalblog "Pearsons Preview" schreibt Joseph Pearson wie schon im letzten Jahr über alle Produktionen des F.I.N.D. und gibt Hintergrundinfos.

22. Februar 2015

Spielen. Warten. Blenden. (Rückblick Januar 2015)

02.01.15 - Die Ehe der Maria Braun (nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder // Regie: Thomas Ostermeier // Schaubühne)
Die Produktion ist eine Übernahme aus den Münchner Kammerspielen und wurde mit Schauspieler/innen der Schaubühne neu besetzt. Ursina Lardi ist (nicht nur) als Maria Braun toll. 

18.01.15 - Tartuffe (Molière // Regie: Michael Thalheimer // Schaubühne)
Tartuffe zum Dritten: Wieder gut. Noch besser sogar! Die Vorfreude auf die Schlussszene mit Urs Jucker als Monsieur Loyal, die Anleihen an Louis de Funès hat, wird belohnt. Faszination des sich drehenden goldenen Bühnenbild-Kastens. Eva Meckbach als Elmire statt Regine Zimmermann ganz anders, gut -  sie ist viel sinnlicher und nicht so kantig. Obwohl Lars Eidingers Tartuffe die Figur mit der großen Anziehungskraft im Stück ist, bleibt der Blick immer wieder an Ingo Hülsmann (Orgon) hängen, der fanatisch sein Idol anbetet und dabei sogar seine Kinder verstoßen will.

31.01.15 - Warten auf Godot (Samuel Becket // Regie: Ivan Pantelev // Deutsches Theater)
Die Inszenierung wurde zum Theatertreffen 2015 eingeladen. Zu recht. Geplant war die Inszenierung mit Dimiter Gottscheff - dazu kam es nicht mehr, da der Regisseur 2013 starb. Sei Freund Ivan Pantelev übernahm mit Schauspielern der Gottscheff-Familie: Samuel Finzi und Wolfram Koch. Warten. Auf was? Und warum? Wie vertreibt man sich die Zeit, wenn man nichts anzufangen weiß. Tanzen. Spielen. Gedichte aufsagen ("Ein Hund kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei." Nette Anspielung auf den Spielpartner.) Das bewährte Duo Finzi und Koch - können nicht ohneeinander. Im Stück auch nicht miteinander, kommen nicht voneinanderlos, wie eingesperrt in einem Raum. Der Trichter in der Mitte des Bühnenbildes nimmt alles auf, spukt alles aus, was im Stück eingesetzt wird.

4. Januar 2015

Familienangelegenheiten (Rückblick Dezember 2014)

14.12.14 - We are golden Weihnachtsausgabe (Eva Meckbach // Schaubühne)

20.12.14 - Showing der Theaterpädagogik der Schaubühne (Leitung: Wiebke Nonne) Schauspieler/innen der Theaterpädagogik spielen Szenen zu Themen, die sie Laufe des Jahres beschäftigten. / "Heute streng ich mich so richtig an!"

26.12.14 - Die kleinen Füchse (Lillian Helman // Regie: Thomas Ostermeier // Schaubühne)
Nina Hoss als Regina und die Inszenierung des künstlerischen Leiters sind einer der Riesenerfolge der Schaubühne...

27.12.14 - La Cousine Bette (nach Honoré de Balzac // Regie: Frank Castorf // Volksbühne)
...wer die fünf Stunden Castorf durchhält, erlebt großartige Schauspieler (allen voran Alexander Scheer) in artistischer Hochform...

2. Dezember 2014

Von allem etwas: Tanz, Film, Bücher, Show und Theater (Rückblick November 2014)

01.11.2014 - ERÖFFNUNG Theaterbuchhandlung Einar & Bert

12.11.2014 - The Wyld (Friedrichstadtpalast)
...Schaubühnendirektor Friedrich (!) Barner lud anlässlich seines 25-jährigen Schaubühnenjubiläums in den Friedrichstadtpalast (!) ein. In der Show von Manfred Thierry Mugler darf man keine tieferen Sinn erwarten - pures Entertainment....

21.11.2014 - Kasimir und Karoline (Ödön von Horváth, Regie: Jan Philipp Gloger Schaubühne)
..."Und die Liebe höret nimmer auf" untertitelt Ödön von Horváth sein 1932 veröffentlichtes Volksstück – und lässt Kasimir hinzufügen: "Ja, solange du nicht arbeitslos bist." Wer das Gefühl hat nutzlos zu sein, isoliert sich, so dass soziale Beziehungen fast unmöglich werden. Das im Hintergrund tobende Volksfest mit Biergelagen und Achterbahnfahrten bildet den Gegensatz zu Kasimirs Innerem. In der Schaubühne wird das Volksfest nur angedeutet - die Schauspieler agieren auf einer schwarzen Bühne.

23.11.2014 - KONZERT Helgi Johnsson (Theaterbuchhandlung Einar & Bert)

28.11.2014 - FILMPREMIERE Wiedersehen mit Brundibar (Regie: Douglas Wolfsperger, Schaubühne)

30.11.2014 - The Past (Constanza Macras, Schaubühne)
...Gedächstniskunst in Tanz umgesetzt...